Karate Dojo Poing

Das Blog des Karate Dojo Poing

Prüfungsordnung

ingo, um 18:36 Uhr am 22-01-2012

Die Prüfungsordnung gliedert die Trainingsinhalte in der Entwicklung eines Karateka vom Anfänger bis zum Meister und die Prüfungskriterien zu den verschiedenen Schüler- und Meisterprüfungen. Durch langfristiges und beständiges Training soll der Übende, gleichzeitig mit der körperlichen Ausbildung, den verantwortungsbewussten Umgang mit Partnern im Karate erlernen. Dazu dienen die Regeln und Etikette des Karate – Do, die unverzichtbarer Bestandteil des traditionellen Shotokan-Karate wie auch dieser Prüfungsordnung sind.

Die unterschiedlichen Übungsformen von Grundschule, Partnertraining und Kata bieten dem Karateka eine solide Ausgangsbasis für das breite Spektrum des Karate.

In der Prüfungsordnung wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit auf das Hinzufügen von weiblichen Endungen verzichtet. Entsprechende Begriffe sind nicht geschlechtsspezifisch gemeint.

Die Prüfungsordnung ist in vier Gruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe werden besondere Schwerpunkte in der Ausbildung gesetzt. Es sind dies:

Unterstufe 9. – 7. Kyu

In der Unterstufe erlernt der Prüfling die Grundform der einzelnen Techniken. Den Abschluss dieser Stufe bildet der 7.Kyu, der den Übergang zur Mittelstufe vorbereiten soll.

Prüfer und Prüfling achten vor allem auf sichere Stände, korrekte Techniken und Ausholbewegungen. Die aufrechte Haltung des Oberkörpers ist ein wichtiges Merkmal. Die Prüflinge zum 7. Kyu müssen bereits gute Ansätze von innerer und äußerer Spannung zeigen.

Im Kumite und im Kumite aus Kamae ist die kontrollierte Ausführung der Techniken und die richtige Distanz beider Partner besonders zu beachten.

In der Kata sind sowohl korrekte Abläufe, die beim 7. Kyu bereits Rhythmus erkennen lassen, als auch ein Verständnis der Hintergründe der Techniken in der Kata gefordert.

Die Selbstverteidigung ist ein natürlicher Bestandteil des Karate. Das Erlernen der Sportart soll den Karateka zur Selbstbehauptung und zur Selbstverteidigung befähigen. Dieses Lernziel muss bei der Ausbildung berücksichtigt werden, wird jedoch nicht als zu prüfender Teil in die Prüfungsordnung aufgenommen.

Mittelstufe 6. – 4. Kyu

Die Grundtechniken, die jetzt häufig in Kombinationen gezeigt werden, sollen sich von der Grundform zur Feinform entwickeln.

Bei der Ausführung der Kombinationen ist wichtig, dass sich die Qualität der Einzeltechnik nicht verschlechtern darf. Besonderer Wert wird auf folgende Merkmale gelegt: Bewegungsrhythmus, bewusster Hüfteinsatz, Standfestigkeit, Atemtechnik und Kime.

Im Kumite und im Kumite aus Kamae müssen sich die technischen Fertigkeiten in Bewegungsvielfalt, Kampfgeist und Kontrolle ausdrücken. Der Respekt vor der Gesundheit des Partners ist einer der Eckpfeiler des fortgeschrittenen Karateka!

In der Kata soll sich das fortgeschrittene Können des Prüflings sowohl im Verständnis (Bunkai) als auch in der Flüssigkeit (Rhythmus) des Vortrages zeigen. Alle bis zu der jeweiligen Graduierung erlernten Kata gehören mit zum Prüfungsstoff.

Oberstufe 3. – 1. Kyu

Die Grundschule der Oberstufe zeichnet sich durch eine Vielzahl schwieriger Kombinationen aus. Dabei sind Qualität in den Einzeltechniken, Rhythmus in den Verbindungen, Standfestigkeit und nicht zuletzt Ausdauer zu zeigen. Sie spiegelt den Fleiß und die Intensität des Trainings wider.

Im Kumite wird sowohl das Jiyu – Ippon – Kumite, als auch der Freie Kampf ( Jiyu Kumite ) geprüft. Beides stellt höchste Anforderungen an den Prüfling. Nur wer exakte Technik mit Kampfgeist und Kontrolle paart, erfüllt die hier gesetzten Anforderungen. Sieg oder Niederlage ist beim Jiyu Kumite nicht prüfungsentscheidend.

In Kata und im Bunkai muss der Prüfling ein fortgeschrittenes Verständnis des Zusammenhangs von Kata und sinnvollen Anwendungen zeigen können. Alle bis zu der jeweiligen Graduierung erlernten Kata gehören in der Oberstufe selbstverständlich mit zum Prüfungsstoff.

Dan – Grade

Dan sein heißt, Vorbild sein!

Bezogen auf die innere Reife, die sich auch in den Techniken ausdrückt, führt der Prüfling seine Ausbildung fort. Erlaubt der Prüfer eine Graduierung ohne diese Reife, dient dies weder dem Prüfling noch dem Karate.

In allen Prüfungsteilen muss der Prüfling eine vorbildliche Haltung und Ausführung zeigen können, um sich als Meister gegenüber den Schülern deutlich zu unterscheiden. Dies drückt sich auch in dem schwindenden Anteil praktischer Prüfungsteile der höheren Dan-Grade aus.

Prüfungsordnung

Und hier nun die Prüfungsordnung Shotokan

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Trainingsplan 2012

ingo, um 23:37 Uhr am 20-01-2012

Anfang eines jeden Jahres treffen sich die Trainer, um die Ziele für das Jahr zu besprechen und abzustimmen. Daraus resultiert ein Trainingsplan, der als Richtlinie für das Jahr fungiert. Basierend darauf erstellen die Trainer dann ihren Feinplan mit der Umsetzung der Ziele in den einzelnen Trainigseinheiten. Anbei der Trainingsplan für 2012, den wir Euch bewust zur Verfügung stellen. Die Gefahr sehen wir nicht, dass sich ein Karateka nur das Training aussucht, welches ihm aufgrund des Inhaltes am besten gefällt.

Während die Kinder spielerisch zum Karate geführt werden, wollen die Erwachsenen mehr gefordert werden. Das in einem Training zu integrieren ist sehr schwer. Daher werden wir das erste Freitagstraining wahrscheinlich aufteilen: Kinder bis Grüngurt und parallel dazu Erwachsene bis Grüngurt. Damit erreichen wir auf ein Altersgruppen-spezifisches Training, und hoffen zudem, dass der/die eine oder andere neben dem Montagstraining auch das Freitagstraining besuchen wird.

Weiterhin hoffen wir auf zusätzliche Hallenzeiten durch den Bau der Realschulturnhalle (geplante Nutzung Herbst 2012). Diese würden wir für die Wettkampfgruppen nutzen, und zusätzlich wieder einen Anfängerkurs für Jugendliche anbieten.

Hier die Trainingspläne im Detail:

Mittelstufe / Oberstufe

Die Ziele bei der Oberstufe sind das Erlernen von höheren Kata (Bassai-Sho, Meikyo) und die Festigung bereits erlernter Kata (Kanku-Sho, Gojushiho-Sho). Im Kumite sollen die verschiedenen Kumite-Formen (insbesondere Jiyu-Ippon, Jiyu) durch 2er und 3er Kombinationen, aber auch durch Verwendung von Pratzen gefestigt und gestärkt werden. Allgemein werden wir eine leichte Steigerung der Intensität vornehmen.

Meilensteine dabei sind die Danprüfung im April und die Braungurtprüfungen im Juli.

Die Wettkämpfer (ab Jugend) haben Ihre Wettkämpfe am Anfang des Jahres (BM im Februar), für Kinder ist die Bayerische Meisterschaft im Oktober. Zudem wird beim Bambiniturnier und am Shotokan-Cup teilgenommen.

  • 4.2 – 5.2.2012 BezM Jugend / Junioren / Leistungs- und Masterklasse in Vohburg
  • 25.2 – 26.2.2012 BM Jugend / Junioren / Leistungs- und Masterklasse in Trostberg
  • 17.4 – 18.4.2012 Deutsche Meisterschaft der Leistungsklasse in Erfurt / Thüringen
  • 29.9.2012 BM Schüler / Kinder in Roding
  • 6.10.2012 Shotokan-Cup in Mending
  • 27.10.2010 Deutsche Meisterschaft der Schüler in Coburg

Trainingsplan 2012 (Mittel / Oberstufe)

Unterstufe

Die Ziele bei der Unterstufe sind die festigung aller Heian Katas und zwei höhere Kata (Tekki 1, Bassai-Dai). Im Kumite sollen die grundlegenden Kumite-Formen erlernt werden (Kihon, Kaeshi). Zudem wollen wir das Training über Elemente aus der Selbstverteidigung als auch Training mit Pratzen variieren.

Meilensteine sind die Gürtel-Prüfungen im Sommer (Dojo-Lehrgang bzw. Sommerlehrgang) und zum Jahresende.

Die Kinder-Wettkämpfer werden bei den Moosburger-Karagames und einem Vergleichskampf benachbarter Dojos starten.

  • 29.9.2012 BM Schüler / Kinder in Roding
  • 24.11.2012 Kids Cup (ehem. Bambini Turnier) in Waldkraiburg

Trainingsplan 2012 (Unterstufe)

Kindertraining und Jukuren-Training

Die Kindergruppen und die Jukuren-Gruppe haben davon unabhängig eigene Trainingspläne.

Trainingsplan

Trainingsplan 2012 in PPT

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Dojo Bibliothek

ingo, um 23:26 Uhr am

Hier führen wir die Bücher, Zeitschriften, DVDs und Videos der Dojo Bibliothek auf.

Bücher

Titel Autor verliehen an
Shotokan-Kata bis zum Schwarzgurt, 8. Auflage 2009 F. Tartaglia
Shotokan-Kata ab Schwarzgurt, 2009 F. Tartaglia
Bunkai der Shotokan-Kata bis zum Schwarzgurt F. Tartaglia
Bunkai der Shotokan-Kata ab Schwarzgurt F. Tartaglia
Toshiya, Karate, Kampfkunst & Kultur 2009
Toshiya, Karate, Kampfkunst & Kultur 2010
Toshiya, Karate, Kampfkunst & Kultur 2011
Toshiya, Karate, Kampfkunst & Kultur 2012
Toshiya, Karate, Kampfkunst & Kultur 2013
Toshiya, Karate, Kampfkunst & Kultur 2014
Toshiya, Karate, Kampfkunst & Kultur 2015

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DVDs, Videos

Titel Autor verliehen an
26 Shotokan Kata (Efthimios Karamitsos) DKV
Kata – Teil 1 – Bunkai Bassai Dai + Enpi (Efthimios Karamitsos) DKV
Kata – Teil 2 – Jion + Kanku Dai + Hangetsu – Kata Bunkai (Efthimios Karamitsos) DKV
Vergleichskampf Palac K.Sz. – TSV Poing, Grasbrunn 2011 Dojo
Europameisterschaft ESKA 2009 in Wels Dojo
35 Jahre TSV Poing Karate Dojo
Kumite Techniken, angelehnt an das SOK Prüfungsprogramm Dojo

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Neuer Karate-Anfängerkurs für Kinder ab 7 Jahren

ingo, um 23:32 Uhr am 17-01-2012

Neuer Karate-Anfängerkurs für Kinder ab 7 Jahren

Unser nächster Anfängerkurs für Kinder startet am Freitag 20. April 2012 und wird bis zu den Sommerferien laufen.

Das Training findet immer freitags von 17.00 – 18.00 Uhr in der Dreifachturnhalle Plieningerstr. 20 in Poing statt. In den Schulferien oder an Feiertagen findet kein Training statt. Für die Dauer des Kurses ist eine Gebühr von Euro 50.- zu entrichten. In diesem Betrag sind Versicherung, Trainergebühren sowie eine Übungsmappe enthalten.
Bitte beachten sie auch, dass dies nur ein Anfängerkurs ist und die Kinder nach den Sommerferien in bereits bestehende Gruppen eingeteilt werden. D.h. die Trainingsstunde wird dann mittwochs in der Grundschulturnhalle stattfinden.
(Trainingsort und Zeit verändern sich aufgrund der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten über den Winter.)

Ort: Dreifachturnhalle Plieningerstr. 20
Zeit: freitags 17.15 – 18.15 Uhr
Beginn: 20.April 2012

Unsere Übungsstunden beinhalten verschiedene Bereiche des Karate:
Im Karate unterscheiden wir zwischen Übungen gegen einen imaginären Gegner (Grundschule und Kata) und Übungen mit einem Partner (Kumite). Damit die Kinder sich und Andere nicht verletzen, trainieren wir zunächst an Bällen oder Pratzen. So können die Kinder angstfrei ihre erlernten Techniken üben und zeigen meist sehr schnell gute Trainingerfolge. Nicht zuletzt haben wir viel Spass bei spielerischen Formen mit Bällen und Seilen zur Förderung der Koordination, Schnelligkeit oder des Gleichgewichtssinns.

Sollten Sie noch Fragen haben können Sie mich unter Tel.: 08121/ 977 262 erreichen.

mit freundlichen Grüßen

Kathleen Averdunk
Kindertrainerin

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Training mit Silvio Campari in München

ingo, um 14:52 Uhr am 15-01-2012

Letzten Mittwoch war ich auf einem Spezial-Training mit Silvio Campario (6.Dan, Kata Weltcupsieger 1999,2000 und 2001) im Budokan München. Einmal im Monat wird hier ein Spezialtraining für eine kleine Gruppe von Karateka angeboten. Thema war diesmal die Kata Unsu und Silvio verstand es, auf einzelne Aspekte der Kata besonders Wert zu legen.

So waren ihm die Linien im Embusen besonders wichtig: Im Shotokan Karate gibt es nur rechte Winkel und 45 Grad Winkel, aber bestimmt keine Techniken mit 37° – das würde das Karate zu schwierig machen (und der Trainger müsste permanent mit dem Geodreieck korrigieren). Gerade bei Techniken und Wendungen mit Gedan-Tsuki und Wendung in Tate-ShutoUke muss man diese Linien beachten. Hier ist auch der Unterschied zwischen den Ständen Zenkutso-Dachi und Zenkutso zu beachten, und analog Kokutso-Dachi und Kokutso. Nicht allzuviele Karateka wissen, dass diese Stände überhaupt existieren.

Ein weiterer Aspekt war die Höhe der Hüfte. Sei es bei der Drehung in die letzte Technik-Kombination, bei der 4-er Kombination Tate-Shuto-Uke / Gyaku-Tsuki, oder aber auch bei den Mawashi-Geris und dem Aufstehen danach: immer muss auf die korrekte Höhe der Hüfte geachtet werden.

Auch die Sprünge haben wir trainiert. Silvio hat uns den Unterschied zwischen den verschiedenen Sprüngen der Katas gezeigt, und so wurde die Komplexität der Kata Unsu noch transparenter.

Auf seine italienische Art versteht er es wie wenige, die korrekten Techniken und deren Intention deutlich zu machen. Richtig lustig war es, wenn er uns den Unterschied zwischen einem “deutschen” und einem “italienischen” Mawashi-Uke zeigte. Am Ende des Trainings gab es noch zahlreiche Geschichten aus seinen Karate-Anfangszeiten. Ich werde Euch bei Gelegenheit diese Geschichten erzähen…

Wer Silvio nicht kennt, der hat im Februar Gelegenheit dazu: Am 18.-19.02.12 findet in München ein Lehrgang statt. Themenschwerpunkt ist die Kata Meikyu. Hier die Ausschreibung

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Termine Freitagstreff

ingo, um 17:22 Uhr am 10-01-2012

Hallo,

wie besprochen werden wir uns einmal im Monat nach dem Freitagstraining im Poinger Pavillon treffen und Ratschen. Wir haben schon einige Themen gesammelt und werden diese jeweils entsprechend vorbereiten. Zu Eurer Planung hier die Termine für das erste Halbjahr:

  • 20.Januar
  • 16.März
  • 20. April
  • 25.Mai
  • 22.Juni
  • 20.Juli

ingo

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Die 10 Judowerte – auch für Karate relevant ? !

ingo, um 16:16 Uhr am 06-01-2012

Auf der Judo-Homepage werden die 10 Werte des Judo erklärt. Ivch finde diese Zusammenstellung sehr gelungen und denke zudem, dass diese Werte auch für unseren Sport gelten. Das liegt wohl daran, dass beide japanische Kampfsportarten sind, aber eben nicht nur Sportarten sondern auch eine Lebenseinstellung.

Die 10 Werte des Judo
Quelle: Deutscher Judo Bund.

  • Höflichkeit Behandle deine Trainingspartner und Wettkampfgegner wie Freunde. Zeige deinen Respekt gegenüber jedem JUDO-Übenden durch eine ordentliche Verneigung.
  • Ehrlichkeit Kämpfe fair, ohne unsportliche Handlungen und Hintergedanken.
  • Ernsthaftigkeit Sei bei allen Übungen und im Wettkampf konzentriert und voll bei der Sache. Entwickle eine positive Trainingseinstellung und übe fleißig.
  • Respekt Begegne deinem Lehrer und den Trainingsälteren zuvorkommend. Erkenne die Leistungen derjenigen an, die Judo schon vor deiner Zeit betrieben haben.
  • Selbstbeherrschung Achte auf Pünktlichkeit und Disziplin bei Training und Wettkampf. Verliere auf der Matte nie die Beherrschung, auch nicht bei Situationen, die du als unfair empfindest.
  • Mut Nimm im Judo und beim Wettkampf dein Herz in die Hand. Gib dich niemals auf, auch nicht bei einer drohenden Niederlage oder bei einem scheinbar übermächtigen Gegner.
  • Wertschätzung Erkenne die Leistung jedes anderen an, wenn dieser sich nach seinen Möglichkeiten ernsthaft anstrengt.
  • Bescheidenheit Spiele dich selbst nicht in den Vordergrund. Sprich über deinen Erfolg nicht mit Übertreibung. Orientiere dich an den Besseren und nicht an denen, deren Leistungsstand du bereits erreicht hast.
  • Hilfsbereitschaft Hilf deinem Partner, die Techniken korrekt zu erlernen. Unterstütze die Anfänger. Hilf den Neuen, sich in der Gruppe zurechtzufinden.
  • Freundschaft Achte all diese Werte und alle Menschen. Dann wirst du beim Judo unweigerlich Freunde finden.

Wenn man das mit den Ehernen Regeln des Karate vergleicht, gibt es doch eine Menge Überschneidungen. Was meint Ihr ?

Ingo

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Neue Wettkampfregeln

ingo, um 15:58 Uhr am 03-01-2012

Zum 1.1.2012 wurden vom Deutscehn Karate Verband (DKV) neue Wettkampfregeln ratifiziert, die letzten Jahr vom Weltverband WKF vorgegeben wurden. Im Wesentlichen handelt es sich um Änderungen beim Kumite:

  • Es wird ein 4 Seitenkampfricher (SKR) System eingeführt (anstelle von den bisher 2-3 Seitenkampfrichern)
  • Der Hauptkampfrichter (HKR) muss den Kampf unterbrechen, wenn 2 oder mehr SKR eine Wertung, Verwarnung oder Strafe für den gleichen Kämpfer anzeigen.
  • Für die Vergabe von Punkten und Strafen sind die Flaggen von mindestens 2 SKR erforderlich. Der HKR hat nur dann eine eigene Stimme, wenn er ein unentschiedenes Votum auflösen muss
  • „Weglaufen”, Kampfvermeiden, zeitschindendes Verhalten und Jogai bei weniger als 10 Sekunden Kampfzeit werden direkt mit Hansoku Chui in Kategorie 2 bestraft.
  • „Passivität“ wird in die Liste der verbotenen Verhaltensweise aufgenommen.
  • Das erste JOGAI zieht mindestens eine Verwarnung (Chukoku) nach sich, auch wenn es zuvor noch kein Vergehen in Kategorie 2 gab.
  • Umbenennung: Ippon wird durch YUKO (1 Punkt) ersetzt, Nihon wird durch WAZA-ARI (2 Punkte) ersetzt, Sanbon wird durch IPPON (3 Punkte) ersetzt.

Mit diesen Regeln denke ich wird es schneller Wertungen geben, denn wenn 2 SKR eine Wertung zeigen, muß der Kampf unterbrochen werden und der HKR muss eine Wertung geben. Allerdings müssen die SKR auch gleichzeitig die Wertung geben, was sicher am Anfang noch nicht so reibungslos gehen wird. Die Kumite-Sportler benötigen also erstmal mehr Kondition, da die Wettkämpfe, aber auch die einzelnen Aktionen bis zum Yame länger dauern werden. Zudem wird der Kampf bis zum Ende spannend werden, da Passivität imd zeitschindendes Verhalten bestraft wird. Vorsicht ist bei der Jogai-Regel angesagt, denn hier ist das erstes Heraustreten nicht mehr straflos.

Bei Kata gibt es auf EKA/WKF Ebene kleinere Änderungen. Ob die sich auch auf bayerischer und deutscher Ebene durchsetzen werden, müssen wir noch abwarten:

  • Die Gürtel müssen … so lang, dass auf beiden Seiten des Knotens noch fünfzehn Zentimeter frei hängen. Die Gürtel sind einfarbig rot bzw. blau, ohne persönliche Bestickung, ohne Werbung und ohne andere Beschriftungen als das übliche Label des Herstellers
  • Die Wettkämpfer tragen einen weißen Karate-Gi ohne Streifen, Paspelierung oder persönlicher Bestickung. … Nur das originale Herstellerlabel darf sich auf dem Gi befinden.

Wettkampfregeln-2012

Ingo

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